Cocoa Dukkah Recipe, Book Launch Impressions and our Book Trailer ~ Beste Feste-Reste: Kakao-Dukkah-Rezept, Impressionen vom Buch-Launch und unser Buch-Trailer

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We all know it: sometimes, meals that you make from leftovers are simply the best. It’s not just the food, it’s the memories that come along with it, the souvenirs of a feast with all its glittering as well as its quiet little moments. Like the ones we had lately when we celebrated the launch of our book Die grüne Stadtküche at the KAHLA store in Berlin. We couldn’t have been more excited beforehand – and we couldn’t be more happy after it since our guests were more than charming, including the teams of KAHLA and Knesebeck who gave us more than a hand in preparation all day long.

Since we mentioned already in another post, the book is in German language only so far. But we brought along another recipe from it which is cocoa dukkah – it had been among the favorites on our launch evening ;-). And even though we nearly forgot to take some pictures at all (especially, we totally forgot about taking some food pictures 😉 ), we’re nevertheless happy to share some launch impressions with you – after all, it’s pictures and treats that we love best to say thank you to everybody who made all of this happen. Also, we share with you the trailer of our book that we pre-showed last Monday and now finally finished for the web. Enjoy :-).

Wishing everybody a lovely rest of the week!

The Feast's Remains with Cocoa Dukkah

Dukkah is mixture of nuts, seeds and spices that originates from Egypt. Recipesdiffer from region to region, and we also have our own twist in it with cocoa and fennel seeds. They add a warm and spicy touch to it – just irresistable. Since there do exist so many dukkah recipes, try your own mix if you like – some aniseed instead of fennel, a pinch of allspice and vanilla instead of cocoa, or replace pine nuts for sesame seeds – anything goes. What you need is (roasted) nuts, seeds, oriental spices and salt.

You can sprinkle your dukkah over cooked dishes, but the classic way to serve it is to dip some bread in some olive oil first and then in some dukkah. It’s a perfect companion to Perfect to any kind of mezze and antipasti. Or try it just like this. But be careful: once started, you can’t stop ;-).

Ingredients

For about 40 g dukkah

  • 25 g freshly roasted hazelnuts
  • 1 tsp. raw cocoa nibs
  • 1 tsp. freshly roasted coriander seeds
  • 1 tsp. freshly roasted fennel seeds
  • 1 pinch of ground cumin
  • ½ tsp. sea-salt
  • 1 tsp. freshly ground black pepper
  • 1 heaping tsp.freshly roasted sesame seeds

For the salad

  • 1 handfull of mixed wild herbs
  • 1 handfull of purslane
  • some salad leafs (like arugola or whatever you have on your fridge)
  • 1/4 cucumber
  • a few small horse radishes
  • 3 apricots
  • 1 shallot
  • a few fava beans
  • some olive oil
  • sea-salt

For the dressing

  • 1 tbsp. hazelnut oil
  • 2 tbsp. olive oil l
  • 1 tbsp. white wine vinegar
  • sea-salt
  • freshly ground white pepper

Additionally

  • dips according to your taste (we had some remains of apricot mustard and roast bellpepper hummus, both recipes from the book, but you can use off whatever you have on the fridge that goes along nicely with some salad and bread)
  • some slices of baguette or rustic bread
  • a small and flat bowl with olive oil

Preparation

For the cocoa dukkah, coarsely chop the hazelnuts in a food chopper. Take off and mix with the cocoa nibs. With a knife, chop both a little further – the result shouldn’t be too fine, yet not to coarse, just somewhere in between. Grind the roasted spices in a spice mill and add to the nut mixture. Do the same with all remaining spices. Finally add the sesame seeds and mix well.

For the salad, sort the wild herbs, purslane and salad leafs, then wash, drain and and coarsely pluck into bite-size pieces. Wash the cucumber and the radish, cut the former into bite-size pieces, and the latter into fine slices. Wash and clean the apricots and cut into eighth while removing the kernels. Peal the scallion and cut into fine slices. In a small pan, heat up the olive oil to medium heat and toss in the fava beans; heat up for a moment. Take off and add a little salt.

For the dressing, mix all the ingredients with a whisk. Arrange all salad ingredients on two lovely plates and drizzle with the dressing. Serve with some dips of your choice and offer some baguette and olive oil along with the dukkah.

Enjoy!









 


 

Kurz & gut

Ihr kennt das mit dem Tag nach dem Fest: Die Küche ist noch ein bisschen Schlachtfeld, die Erschöpfung ist groß, aber das Lächeln breit, weil’s so schön war. Der Tag vergeht mit Aufräumen, finalen Spülmaschinen-Fütterungen, Bildersichten und allerlei, und zwischendurch tanzt immer wieder das Herz, wenn einem nach und nach die schönen Momente des Abends davor wieder einfallen.

Irgendwann kehrt Ruhe ein – endlich Zeit für Dankes-Post. Und für ein paar kleine Leckereien, die übrig geblieben sind: etwas Creme hier, etwas Topping dort und ein kleines Wildkräuter-Sträußchen. Und mit dem Anrichten der Reste vom Feste ganz für uns allein ist alles wieder da, die Aufregung, das Glitzern, die Herzenswärme unserer Gäste. Es gibt keine schöneren Reste-Essen als die nach einem glücklichen Abend, an den man noch lange zurückdenken möchte. Unser Book Launch von Die grüne Stadtküche im KAHLA Flagship Store in Berlin ist so ein Abend gewesen.

Was waren wir aufgeregt, schon Tage vorher. Haben eingekauft, gekocht, gebacken, eine Bildershow zusammengestellt und die Deko geplant. Am letzten Abend vor dem großen Tag haucht kurz vor Mitternacht der Stabmixer sein Leben aus, und der nächste Tag beginnt nicht nur früh. sondern auch mit einem Fahrradplatten bei den letzten frischen Einkäufen. Und dann kommt noch ein Anruf, dass die Bücher noch nicht alle gekommen seien… Aber dann entwickelt alles eine ganz eigene Dynamik und Team KAHLA, Team Knesebeck und Team Food with a View finden sich ebenso am Ort des Geschehens ein wie dann auch alle Bücher. Wie im Flug vergehen die letzten Stunden mit gemeinsamem Sträußebinden, Technikaufbau, dem Packen von Goodie Bags, und dann ist es soweit. Rein ins Abend-Dress, und an der Tür stehen fünfzehn Minuten vor Beginn schon die ersten von am Ende über vierzig Gästen. So freundlich und strahlend, dass in dem Moment alles von uns abfällt… Alles wird gut.

Irgendwann sind alle da von nah und fern, die Begrüßungs-Bowle ist ausgetrunken und geht es in das Untergeschoss, wo wir unseren Trailer zeigen und Willkommensworte gesprochen werden, die uns rühren. Dann sagen auch wir ein paar Worte, über die Stadtnatur und die Jahreszeiten, über fast zwei Jahre Arbeit an diesem Buch und über unsere Passion für die Landschafts- und die Food-Fotografie, über alte Sorten und neue Ideen und über dieses und jenes. Gefühlt vergessen wir mindestens die Hälfte dessen, was wir unserem Baby eigentlich noch mitgeben wollen an Gedanken und Worten. Aber die sind jetzt auch nicht mehr so wichtig, es steht ja alles auf seinen über 300 Buchseiten. Und dann essen wir uns endlich alle gemeinsam durch Die Grüne Stadtküche, Kakaobutter-Blätterteig mit Röstpaprika-Hummus und Portulak, Socca mit Aprikosensenf und dicker Bohne, Gurke mit Radieschengrün-Pesto, dazu rauchiger Dill, Wildkräuter en masse und Baguette mit Olivenöl und Kakao-Dukkah. Letztere schießt den Vogel ab – so einfach und so gut.

Der Abend neigt sich immer weiter, und wir machen es uns alle gemütlich – denn es gibt wohl keinen zweiten Porzellanladen in Berlin, der so viele lauschige Eckchen bietet, in den man plaudern und schmökern kann, um sich danach am Tresen zu treffen auf eine finale Avocado-Schokoladen-Tarte mit einem Kaffee. Genauso hatten wir uns das erträumt. Und sagen von Herzen danke: Unseren wunderbaren Gästen, darunter langjährige Freunde genauso wie Menschen, die wir erst an diesem Abend kennengelernt haben – ihr alle wart uns eine unglaubliche Freude. Saquira Ocampo und Astrid von Team KAHLA, und vom Team Knesebeck-Verlag unserer PR-Leiterin Christin Nase, unserer Projektleiterin Susanne Caesar und unserer Grafik-Designerin Leonore Höfer, die alle den ganzen Tag mit geschnippelt, gegossen, angerichtet, geräumt und verpackt haben – ohne euch hätten wir das niemals geschafft. Auch unserer Barista-Vize-Meisterin Nicole von der Röststätte Berlin einen herzlichen Dank für wunderbaren Cappuccino & Co.

Tatsächlich haben wir kaum fotografiert an diesem Abend – insbesondere haben wir überhaupt keine Food-Fotos gemacht, zzz… ;-). Aber ein paar Fotos sind dann doch entstanden, und weil wir uns am liebsten mit Bildern und Leckereien bedanken, gibt es hier neben ein paar Impressionen auch das Rezept für die Kakao-Dukkah aus unserem Buch, die sich so großer Beliebtheit erfreute und die auch unser kleines Reste-Essen gekrönt hat. Viel Vergnügen damit!

Reste vom Feste mit Kakao-Dukkah

Die Nuss-Gewürz-Mischung Dukkah stammt aus Ägypten. Die Zusammensetzung ist je nach Region immer ein bisschen anders, und wir lieben sie besonders mit unserem eigenen Twist aus Fenchel und Kakao. Sie geben dem Ganzen einen warm-würzigen Touch, der unwiderstehlich ist, wie wir finden. Aber probiert einfach eure ganz eigene Variante aus – wenn ihr keine Kakao-Nibs im Haus habt, fügt zum Beispiel einen Hauch Vanille und Piment hinzu, oder nehmt statt Fenchelsamen etwas Anis und statt Sesamkörnern vielleicht mal Pinienkerne. Entscheidend ist die Mischung aus warm-würzigen Gewürzen, Nüssen und Saaten sowie Salz.

Man kann die Dukkah über fertige Gerichte streuen, aber klassischerweise – auch uns schmeckt es so am besten – serviert man sie zusammen mit einem mit Olivenöl gefüllten Schälchen zum Dippen. Man tunkt also etwas Brot in das Öl und dann in die Dukkah. Perfekt zu jeder Form von Mezze, Antipaste etc. oder einfach so. Aber Achtung: Man kann damit nicht mehr aufhören, wenn man erst mal angefangen hat :-).

Zutaten

Für etwa 40 g Nuss-Gewürzmischung

  • 25 g frisch geröstete Haselnüsse
  • 1 TL Kakaonibs, Rohkostqualität
  • 1 TL frisch geröstete Korianderkörner
  • 1 TL frisch geröstete Fenchelsamen
  • 1 Msp. gemahlener Kreuzkümmel
  • ½ TL Meersalz
  • 1 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1 geh. TL frisch geröstete Sesamsaat

Für den Salat

  • 1 Handvoll gemischte Wildkräuter
  • 1 Handvoll Portulak
  • einige Salatblätter, z.B. Rauke, Eichblattsalat o.a.
  • 1/4 Salatgurke
  • einige Radieschen
  • 3 Aprikosen
  • 1 Schalotte
  • einige dicke Bohnenkerne, gepalt, kurz blanchiert, eiskalt abgeschreckt und gehäutet
  • etwas Olivenöl
  • Meersalz

Für das Dressing

  • 1 EL Haselnussöl
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Weißweinessig
  • Meersalz
  • frisch gemahlener weißer Pfeffer

Außerdem

  • ein paar Scheiben Baguette
  • ein Schälchen mit Olivenöl
  • Dips nach Gusto (wir haben einen Rest fruchtig-scharfen Aprikosensenf und etwas übrig gebliebenen Röstpaprika-Hummus genommen, beide Rezepte im Buch)

Zubereitung

Für die Kakako-Dukkah die Haselnüsse im Blitzhacker zerkleinern. Gemeinsam mit den Kakaonibs so fein hacken, dass die Mischung noch etwas stückig bleibt. Die gerösteten ganzen Gewürze in einer Gewürzmühle fein mahlen und gemeinsam mit allen weiteren Gewürzen zur Nussmischung geben. Abschließend die Sesamsaat hinzufügen und alles gut mischen.

Für den Salat die Wildkräuter, den Portulak und die Salatblätter verlesen, waschen und grob zerzupfen. Die Gurke und die Radieschen waschen,erstere in mundgerechte Stücke und letztere in feine Scheiben schneiden. Die Aprikosen waschen und achteln, dabei die Kerne entfernen. Die Schalotte pellen und in feine Scheiben schneiden. Die dicken Bohnenkerne kurz im Öl in der Pfanne bei mittlerer Hitze durchschwenken und dezent salzen.

Für das Dressing alle Zutaten mit einem Schneebesen verrühren. Alle Zutaten für den Salat auf zwei Tellern anrichten und mit dem Dressing beträufeln. Die Dips nach Wahl sowie das Baguette, das Olivenöl und die Dukkah dazu reichen.

Guten Appetit!


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"Food with a View - Berlin Food & Photography" is about urban recipes and photographs from a tiny Berlin Mitte kitchen and the rest of the city. Join us!

5 thoughts on “Cocoa Dukkah Recipe, Book Launch Impressions and our Book Trailer ~ Beste Feste-Reste: Kakao-Dukkah-Rezept, Impressionen vom Buch-Launch und unser Buch-Trailer”

  1. Loved it – Wie immer wundervolle Bilder und eine tolle Dukkah Variation, die muß ich bald ausprobieren. Da ich gerade hinter dem Mond lebe (Zwillinge, ein Jahr) habe ich nichts mitbekommen, daher: Congratulations on the book!!! Any plans to come to Frankfurt?

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    • Vielen lieben Dank! Diese Dukkah-Variante ist durch den Kakao und den Fenchel besonders warm-würzig – wenn Du’s ausprobieren solltest, lass gern einmal hören, wie sie Dir gefällt. Ja, es gibt Frankfurt-Pläne – wir sagen nur Buchmesse ;-). Wirst Du auch da sein? Das wäre ja schön :-).

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  2. Liebe Claudia,
    Das sah ja schön aus! Da wäre ich auch gerne gewesen! Aber ich habe ja bald das Buch, dann müssen wir mit dem gemeinsam gemeinsam ins Kakao-Dukkah dippen halt warte, bis ihr mal in Hamburg seid.

    Dukkah kannte ich bisher garnicht. Ich bin voll raus …. aber ich hatte fast alle Zutaten nebst Kakao Nibs da, peste noch schnell zu Bioladen um Haselnüsse zu besorgen und habe soeben geröstet und geschraddelt.

    Lecker!!!!

    Gleich gehen wir zu einer Grillparty und bringe das als Vorspeisendip mit. Freu mich voll und denk, auf die Isebek glotzend an dich und schau nach Wildkräutern

    Liebe Grüße, Uda

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    • Liebe Uda, das ist ja klasse, dass Du die Dukkah gleich ausprobiert hast und sogar mit zur Party nimmst! Das nennen wir mal eine early adopterin ;-). Ich hätte meine Hand dafür ins Feuer gelegt, dass Du Dukkah kennst, nachdem Du ja die unglaublichsten Gewürzmischungen kennst. Aber wie schön, dass sie nun zu Dir gefunden hat und Dir mundet. Gemeinsames Dippen bekommen wir auf jeden Fall auch noch hin :-). Viele liebe Grüße von uns in den Norden!

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      • Liebe Claudia, es kam gut an. Mit so einem: ” hmmmmmmm, das ist ja gut, was ist das denn!?” von allen Seiten konnte ich echt punkten 😉

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