Soup Inspiration ~ Suppen-Inspiration

Soups & Stews, Suppen & Eintöpfe

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Today it’s not about our own cooking but about the culinary inspiration offered by friends. By now, it’s more than three weeks that I have been suffering from bronchitis and laryngitis, and with such a long time (at least by my standards) that I spent speechless and with lots of liquid foods, a tipping point occurred at last. It might not least be due to culinary visits as well: a good friend gave me delicious raspberries with chocolate coating along with a most lovely pierogi pasta cutter from Cracow as a present (soon on the blog), and other lovely friends whose birthday party we couldn’t attend, spontaneously brought along wonderful leftovers from mousse to soup.

I had improvised for Liegnitz gingerbread on both occasions without any thoughts about photography, but I couldn’t keep my hands off the camera in case of that delicious potato soup which is so beautifully presented in a whole bread – even without a recipe coming along with it, just for inspiration. However, you can easily recognize the treat’s highlight: the soup is made from grated rather than mashed potatoes, spiced with with nutmeg and marjoram, and the bread is such a pleasure with its wonderfully soup-soaked “bowl” (perfect consistency for a convalescing throat). Arne and me enjoyed a lot both the flavor and the warm feeling of being pampered at home – and with the same feelings, I will soon get my hands on the cute pasta cutter to finally get involved into dumplings. Thanks so much, dear friends.

Kurz & gut

Heute geht’s mal nicht um etwas, das wir oder ich gekocht habe(n), sondern um das kulinarische Werk von Freunden. Seit einer gefühlten Ewigkeit schon plagen mich zunächst Bronchitis und ungerechterweise gleich im Anschluss eine Kehlkopf- und Stimmbandentzündung. Aber nach drei mehr oder weniger sprachlosen Wochen mit viel Flüssignahrung haben die letzten Tage endlich eine nachhaltige Wende gebracht – Stimme und Appetit kehren zurück. Bestimmt haben dazu nicht zuletzt zwei auch kulinarische Genesungs-Besuche am vergangenen Wochenende beigetragen: von einer lieben Freundin, die mir aus Krakau herrliche schokolierte Johannisbeeren und einen wunderhübschen Ausstecher für Pierogi mitgebracht hat, und von anderen lieben Freunden, für deren Geburtstags-Party ich leider noch nicht genügend fit war und die uns hernach spontan feine Reste vom Feste in Gestalt von Suppe und Mousse vorbeigebracht haben.

Ich hatte für beide Besuche Liegnitzer Bomben improvisiert, ganz frei von Gedanken an Fotos, aber das bildhübsch im Brotteig servierte Suppen-Geschenk nicht abzulichten, hätte ich als Frevel empfunden – ohne Rezept, einfach als Inspiration. Den Clou daran kann man unschwer erkennen: Das köstliche Kartoffelsüppchen mit Majoran und Muskat wird nicht püriert, sondern hat mit den grob geraffelten Knollen eine tolle Konsistenz, und auch das würzige Brot als Schüsselchen-Ersatz schmeckte suppen-schlonzig gesättigt einfach wunderbar (und war so herrlich halsfreundlich). Arne und ich haben nicht nur Aroma und Optik genossen, sondern auch das schöne Gefühl, daheim so nett umsorgt zu werden. Mit ähnlichen Gefühlen werde ich bald auch den allerliebsten Teigtaschenformer zur Hand nehmen und endlich das Kapitel gefüllte Nudeln angehen. Danke, ihr Lieben.

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19 thoughts on “Soup Inspiration ~ Suppen-Inspiration”

    • Das muss an der Vorfreude auf New York gelegen haben, dass ich’s Sonntag nicht erwähnt habe ;-). Lieben Dank für die guten Wünsche, Franzi, bis zu unserer Reise bin ich wieder topfit.

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  1. Schaut wirklich großartig aus! Suppe im Brot habe ich vor kurzem auch auf dem Weihnachtsmarkt gesehen, hat mir sehr gut gefallen.

    Und es freut mich, dass es Dir langsam wieder besser geht. Weiterhin alles Gute!

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    • Ich habe so eine Suppe auch schon hier und da gesehen, aber noch nie gegessen. Sehr zu empfehlen! Und lieben Dank für die guten Wünsche, Sandra, jetzt geht’s mit großen Schritten voran :-).

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  2. Ich kann mich Susanne und Sandra nur anschließen! Was für eine Pest. Schön, dass es nun wieder bergauf geht. 🙂
    Und eine Frage zur Suppe im Brot: Weicht der Boden des Brotes nicht ziemlich schnell durch?
    Liebe Grüße,
    Eva

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    • Lieben Dank, Eva :-). Zum Brot: Man braucht dafür kleine Brote mit scharf gebackener Kruste (sagt man dazu so?), die man so weit aushöhlt, dass ca. 2 cm stehen bleiben. Was dann an Krume noch steht, weicht stark an (was strange klingt, aber sehr lecker ist), aber die Böden weichten auch nach dem Suppen-Nachschlag nicht auf (und ich esse derzeit noch sehr langsam, das Brot hält also lange durch). Lieben Gruß zurück!

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  3. Oh man, dich hat es ja richtig übel getroffen.. auch von mir noch einmal gute Besserung!
    Ich lag über Weihnachten und Silvester aber auch flach und habe die Anfänge von 2015 glatt verschlafen…
    Ich wollte schon iiiiimmer mal so eine Suppe im ganzen Brot machen. Habe ich weder gegessen, geschweige denn gekocht (warum auch immer). Sieht aber immer wahnsinnig beneidenswert aus. 😉

    LG Nele

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    • Oh, dann hoffe ich sehr, dass bei Dir inzwischen alles wieder gut ist!
      Ich finde ja auch, das Suppe im Brot sehr schick ist ;-). Und es ist eigentlivh ganz einfach: Die Suppe bereitet man eh zu, man muss nur zusätzlich kleine Brote aushölen (wobei wir ja den Service genossen haben, dass das alles schon vorbereitet war 😉 ). Lieben Gruß zurück!

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  4. Dich hats ja übel erwischt, aber schön zu hören das es wieder Berg auf geht 🙂 Wir haben hier auch grad ein Krankenlager eingerichtet, also stehen Suppen hoch im Kurs. Und Suppen Inspirationen sind mehr als willkommen 😉
    Liebe Grüße
    Emma

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