Rustic Fig Tarte with Balsamic Shallots & Scamorza – Rustikale Feigen-Tarte mit Balsamico-Schalotten & Scamorza

Autumn, Herbst, Pizza, Tarte & Co.

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I love Berlin for many reasons, and one of them is the fact, that the chance to experience beautiful wheather in October is much bigger. I’m originally from Northern Germany, and everybody who has ever been there knows what steady autumn rain really means… Well, doesn’t mean that it never rains in Berlin though – and to be honest, I sometimes like those wet and windy days a lot. For one thing, because those days have their own beauty, like in today’s Berlin shot:

Rain - Berin Mitte, October 2013

Rain – Berin Mitte, October 2013

And for another thing because those days are perfect to prepare a rustic savory fig tarte! I adore figs, and the blogosphere is currently most beautifully packed and crowded with wonderful sweet and savory dishes. Here’s my version of fig’s happiness.

Here’s my Recipe

For one springform pan of 19 cm diameter, you will need:

4 peaces of deep-freeze whole grain puff pastry (50 g each)
5 ripe figs
7 big shallots
100 g mini scamorzi affumicata
leaves of some twigs of thyme, cleaned
salt and pepper to taste
2 tbsp. raw sugar
2 tbsp. Balsamic vinegar
2 tbsp. olive oil + olive oil for greasing and sprinkling

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Preparation:

Clean the figs and cut into quarters without cutting through the center – the ends of the quarters should still hold together. Do the same with the shallots. Preheat the oven to 200 °C. Mix vinegar, oil, sugar and a pinch of salt, put the shallots in a baking pan and coat the shallots with the vinegar mixture. Put into the oven and bake for about 20 minutes (or until they got a little softer). Take off the oven and let cool down a bit.

Take the puff pastry off the deep-freezer, defrost for about 10 minutes. On a slightly floured work surface, arrange the plates in the shape of a big quarter with the inner sides slightly overlapping each other. Slightly roll over the seams with a rolling pan to flatten and fix. Grease the springform and put the dough in, form and even a high rim. Put into the oven and blind-bake for about 10 minutes (which will keep the crust from getting too moist like on my first attempt – it took me another to get the perfect October tarte ;-)). It doesn’t matter when the dough comes up – it will be back in shape as soon as you add the filling.

Cut the scamorzini into halves. Take the springform off the oven and place the figs which you have unfolded a bit before in the springform uprightly. Do the same with the balsamic-infused shallots. In the free spaces, place the scamorzini halves. Sprinkle with thyme leaves and olive oil, salt and pepper to taste. Put back in the oven and bake for about 30 to 40 minutes – the tarte is cooked properly when the dough looks crisp, the figs and shallots are soft, the cheese is slightly melted and there’s no liquid in the middle of the tarte. You might want to watch the tarte while baking – if the ends of the shallots should burn, cover the tarte with cooking foil or baking paper. Tastes so fruity and savory-cheesy at the same time…

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Kurz & gut

Herz, was willst Du mehr im Oktober! Ab und an ein bisschen Regen für ein schönes Herbst-Foto und am Ende eines langen Tages Feigen. Die gibt es derzeit ja die ganze Blogosphäre rauf und runter auf wundervollste Arten und Weisen zubereitet zu sehen, und ich kann nicht an mich halten, nun ebenfalls Eulen nach Athen zu tragen. Mit geräuchertem Käse und Balsamico-getränkten Schalotten einfach köstlich, auch wenn mir der erste Versuch schwerst durchgeweicht ist – wie auf dem Anschnitt-Bild unschwer zu erkennen ist.

Das Rezept

Für eine Springform von 19 cm Durchmesser:

4 kleine Platten TK-Vollkorn-Blätterteig (je 50 g)
5 reife Feigen
7 große Schalotten
100 g Mini-Scamorzi affumicata
Blätter von ein paar Thymian-Zweigen
Salz und Pfeffer nach Geschmack
EL Rohzucker
2 EL Balsamico
2 EL Olivenöl + Olivenöl für die Form und zum Besprenkeln

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Zubereitung:

Feigen waschen und so vierteln, dass die Viertel am Boden noch zusammenhängen. Mit den Schalotten ebenso verfahren. Den Ofen auf 200 °C vorheizen. Balsamico, Olivenöl, Zucker und eine Prise Salz mischen und die Schalotten damit einreiben. In eine feuerfeste Form geben und im Ofen ca. 20 Minuten backen (oder bis sie etwas weicher sind). Herausnehmen und etwas abkühlen lassen.

Den Blätterteig aus dem TK-Fach nehmen. 10 Minuten antauen lassen und die Platten auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche so auslegen, dass ein großes Viereck entsteht. Mit einem Nudelholz die Stellen, an den die Platten sich überlappen, leicht flachrollen und dabei fixieren. Die Springform fetten und den Teig hineinlegen. Einen hohen Rand formen und die darüber hinausstehenden Enden abschneiden. Im Ofen 10 Minuten blindbacken (der Teig kommt dabei etwas hoch – macht nix, wenn die Füllung dazu kommt, ist alles wieder gut; das Prozedere ist dennoch wichtig, denn sonst suppt es am Ende mächtig).

Die Scamorzini halbieren. Springform aus dem Ofen nehmen und die Feigen und Schalotten leicht auseinandergefaltet auf dem Blätterteig arrangieren. In die Zwischenräume die halben Scamorzini mit der Schnittfläche nach oben füllen. Mit Thymianblättern bestreuen, mit Olivenöl besprenkeln, salzen und pfeffern. Ca. 30-40 Minuten backen oder so lange, bis Feigen und Schalotten weich sind und der Teig gebräunt und blättrig ist. Wenn beim Backen die Spitzen der Schalotten und Feigen zu verbrennen drohen, mit Alufolie abdecken und zu Ende backen. Fertig!

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29 thoughts on “Rustic Fig Tarte with Balsamic Shallots & Scamorza – Rustikale Feigen-Tarte mit Balsamico-Schalotten & Scamorza”

  1. Grandios. Lädt zum sofortigen Nachmachen ein! Und deine Fotos. Ich bin immer wieder fasziniert, wie ästhetisch und wundervoll deine “dunklen” Fotos auf mich wirken.
    PS: Sehe gerade, dass ich viele deiner letzten Posts verpasst habe. Mein RSS-Reader hatte die alle nicht im Programm 😦 Heute aber hat er ordnungsgemäß Meldung gemacht 🙂
    Liebe Grüße, Antje

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    • Vielen lieben Dank, Antje! Das freut mich, dass Dir meine dunklen Szenerien gefallen. Solltest Du’s nachbacken, bin ich gespannt, wie’s Dir schmeckt. Prima, dass Dein Reader wieder anschlägt :-). Lieben Gruß zurück!

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  2. Ich reiche meinen Teller und nehme ein Stück; denn die Tarte sieht wunderbar aus. Ich mache zu selten solche Tartes, so viel steht fest. Wobei, mit Blätterteig stehe ich ohnehin auf dem Kriegsfuss….der wird bei immer matschig 😦

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    • Lieben Dank, Susanne! Mit Blätterteig-Matsch kämpfe ich auch öfter mal. Vorbacken klappt ganz gut, der zweite Versuch mit dieser Tarte war jedenfalls nicht mehr klitschig.

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  3. Gerade zur rechten Zeit. Scamorza und Feigen sind vorhanden, den Teig mache ich mir selbst. 🙂
    Und zum Regen, ich muss den wirklich nicht unbedingt haben. Hamburg ist im Herbst ein echtes Trauerspiel. Ich freue mich über jeden noch so kleinen Sonnenstrahl, der es durch die ewig plunsgraue Wolkendecke schafft. Also, wenn du welchen übrig hast – rüberschicken bitte, ich revanchiere mich gern mit dem ein oder anderen Schauer! 😉

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    • Plunsgrau! Herrliches Wort :-). Mit dem norddeutschen Dauer-Landregen habe ich ja auch so meine Erfahrungen, aber wenn man kein schlechtes Jahr erwischt, ist das in Berlin Gott sei Dank im Vergleich nicht so schlimm. – Mit selbstgemachtem Teig ist die Tarte bestimmt nochmal viel leckerer, viel Spaß damit!

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  4. Wow, Claudia, this looks fantastic ! I love the combination of flavors, the smoky scamorza, sweet figs, and balsamic shallots. What a treat!

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  5. Wie immer tolle Bilder und ob durchgeweicht oder nicht, ich würde gerne reinbeissen :-)!
    Liebe Grüsse aus Zürich,
    Andy

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  6. Berlin im Herbst zu lieben finde ich echt ein Kunststück 😉 Feigen und Scamorza kann ich mir sher gut vorstellen, auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob ich nach dem grandiosen Scamorza in Italien in nächster Zeit hier Scamorza kaufen möchte. Bisher kannte ich ihn hier nur ziemlich gummimäßig und wenig aromatisch. Wo hast du deinen denn gekauft?

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    • Da hast Du schon recht – aber nach 25 Jahren Norddeutschland ist das hier ja ein Kinderspiel in Sachen mieses Wetter ;-). An Scamorza vor Ort in bella Italia gekauft kommt man wahrscheinlich nicht so leicht ran. Die Scamorzini habe ich in der Bio-Company im Kühlregal gefunden, und die waren schon recht fest. Viel besser aber sind sowohl die Minis als auch der “große” Scamorza affumicata dort frisch aus der Käsetheke. Italienischen Käse kaufe ich sonst auch gern am Stand von Giovanni’s in der Feinkost-Abteilung von Galeria Kaufhof, Scamorza (mit und ohne Rauch) habe ich dort aber noch nicht gekauft. Dann gibt’s noch einen italienischen Stand in der Lebensmittel-Abteilung von Galeries Lafayette. Da kaufe ich ab und an Trüffeln, und das Käse-Angebot sieht auch sehr gut aus.

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      • Update: Heute war ich gerade mal wieder in den GL, und den Italiener dort gibt es offenbar nicht mehr – ist mir bei den letzten Besuchen gar nicht aufgefallen. Aber in der GK bei Giovanni’s habe ich heute neben anderem Käse einen echten Italien-Import gekauft, Büffel-Scamorca affumicata von Caseificio Latticini Salernitani Srl ‘La Cascina’. Eine Offenbarung, der lässt glaube ich keine Wünsche offen.

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      • Dann schau ich da mal. Mein Versuch bei Karstadt an der Käsetheke war nämlich nicht sehr erfolgreich…

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  7. Eine unschlagbare Kombination, wie ich finde, Feigen und Scarmozza, herrlich! Und dann noch diese schönen Schalotten, nomnomnom, also ich sollte bald mal nach Berlin kommen und mich bei Dir zum Essen einladen 😉 Obwohl ich ja ein Sommer-Mensch bin kann ich dem Herbst, vor allem wenn er golden ist, auch einiges abgewinnen, und wenn es dazu noch so schöne Bilder von Dir gibt, kann auch ich mir nicht mehr wünschen!

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  8. Diese Bilder sind mehr als “nur” food fotos. Darauf ist mehr zu sehen, als man sehen kann. Auf diesen Bildern sieht man nicht nur, was darauf zu sehen ist, sondern man fühlt, was nicht darauf zu sehen ist. Kunst eben. Ich hoffe, du hast ganz viele Bildband-Aufträge, Ausstellungen und was weiß ich nicht alles.

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    • Liebe Martina, was für ein Feedback, und das von Dir als so wundervoller Zeichnerin (Leute, geht und schaut Euch Martinas Jazz-Drawings an, unglaublich)… Tausend Dank, das bedeutet mir viel. Bildbände und Ausstellungen lassen aber leider noch auf sich warten ;-).

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  9. Beautiful, beautiful, beautiful. That’s pretty much the first, second and third descriptor that came into my mind whilst reading this post. Love the rustic pastry. It adds so much colour, flavour and texture to the already-luscious dish. It’s been months since I’ve eaten a fresh fig. I need to find some soon so I can make this! xx

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  10. Oh my god, best food phorography i’ve come across in a long time. I adore your photos. I love figs very much, especially with blue cheese, but I’ve never thought of making a tart with shallots. I think I’m going to give this recipe a try since figs are plenty around here, only if I can resist eating them right off fresh.

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    • Wow, thank you so much for this wonderful compliment! – Great that you love figs, too, and you are so right, the hardest part in preparing a fig’s dish is not to eat them all before :-). I’m excited to hear how you will like the tarte if you give it a try, and I am sure it would be wonderful with blue cheese as well.

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  11. afracooking says:

    Deine fotos sind unglaublich – mysteriös, dunkel, leuchtend! Und toll wie man die torte im kuchenmesser spiegeln sieht! Ich wuenschte das ich diese tolle geschmackskombinationen jetzt tatsaechlich schmecken koennte 

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