Food Paintings: Irregular Veggie Beauties – Food Paintings: Gemüse-Schönheiten jenseits der Norm

Carrots

It has been some weeks ago already that I mentioned my guest-time at Constance’s and Claudia’s beautiful painter’s atelier at B.L.O., isn’t it. Indeed, I could not yet take the time to do some further photographic exploration between canvas and paint – although I had a topic in mind already.

My idea had been curled carrots and tiny potatoes, slightly wormy apples and turnips shaped bizarrely. All told: all those wonderful and beautiful vegetables and fruits that usually don’t make it to our shops and supermarkets due to grocery’s norms. They are left somewhere in the process, ploughed back or fed to animals. If you walk on the organic side of life, things are a tiny bit better, but even at local farmer markets and in organic shops, you really do have to keep your eyes open if you want to find some lovely misfits for your dinner.

Now that I finally made it to B.L.O., I made beetroots & co. strike a pose among Constance‘s wonderful works and equipment. The perfect setting to unite fine arts with the art of nature with all its forms and shapes – drawing their beauty from the very fact that they don’t fit the rules.

By the way: There’s a lovely Berlin initiative called CulinARy MiSfiTS (German language only, unfortunately…) cooking beautiful things with tiny and crooked veggies.
 

Here’s my recipe

I’m sure you will have brilliant ideas yourself what to do with some individually shaped veggies and fruits once you found them somewhere. Here’s some suggestions what to do for example with tiny turnips, thumbnail-sized beetroots, round and knobbly peppers, and flat micro-fennels.

For two antipasti servings, you will need:

10 mini beetroots (about the size of chocolates), peeled
4 mini turnips (the size of, well, let’s say two chocolates), the tops cut off and peeled
6 whole mini fennels (about 1 cm flat with a length of a children’s palm of the hand), cleaned, and a bit of fennel green
4 round mild peppers, the tops cut off and the seeds taken off

2 tbsp. of hard cheese, grated
2 small spring onion, finely chopped
1 tbsp. of breadcrumbs
1 pinch of curry
pulp of ½ vanilla pod
1 good pinch of cardamom
1 tsp. of raw sugar
½ tsp. of cinnamon
½ tsp. of fresh ginger, grated
2 tbsp. of sunflower oil
1 tbsp. of olive oil
salt & pepper to taste

Veggie Minis
 
Preparation:

With a small and tough spoon, take the flesh out of the turnips and leave a rim (I deeply hope that this poor non-native-speaker description of mine is halfway comprehensible…). Cut the flesh into tiny cubes and mix with spring onions, cheese, breadcrumbs, and 1 tbsp. of sunflower oil. Salt and pepper to taste. Divide into two halves, season one half with curry powder, the other half with ginger and cinnamon. Fill the peppers with the ginger-spiced filling and the turnips with the other half of the filling.

Mix the remaining tbsp. of sunflower oil with vanilla pulp, cardamom, sugar and a pinch of salt. Marinate the beetroots with it. Cover the fennels with olive oil only, add salt and pepper to taste.

Place fennel, peppers and turnips in one greased oven-proof dish and the beetroots into another. Put into the preheated oven (200 °C) for about 30 minutes. Depending on the size of the veggies it can take a bit more or less time, and if sizes of the different veggies are not about the same, some might be done earlier than the others, so keep an eye on it (fennel will most probably be done first, turnips last). Decorate with fennel green (which adds a nice touch of aniseed) and serve with some ciabatta and a glass of wine or pastis.

Veggie Minis
 
Kurz & gut

Es ist schon eine paar Wochen her, seit ich freudig berichtet habe, wieder für eine Weile bei Constance und Claudia in den B.L.O.-Ateliers zu Gast sein zu dürfen. In den vergangenen Wochen bin ich zu wenig gekommen, was das Bloggen betrifft, aber jetzt endlich mal. Denn mir spukte schon lange die Idee im Kopf herum, „missratene“ Gemüse zwischen Constances wunderschönen Arbeiten, Pinseln und Spachteln als das zu inszenieren, was sie sind: ihrerseits künstlerische Spielarten der Natur jenseits von Normen. Kunst zu Kunst, das passte irgendwie.

Wir kennen das: In unsere Geschäfte gelangt nur Obst und Gemüse, das bestimmte Normen erfüllt, alles andere wird untergepflügt und verfüttert. Woanders wird gehungert, wir leisten uns den Luxus des Nicht-Verwertens von Essbarem – und auch der Biodiversität tut es nicht gut, wenn nur noch Sorten gezüchtet werden, die pflegeleicht sind und einen Einheits-Look garantieren. Im Bio-Handel sieht es ein kleines bisschen besser aus, aber auch auf entsprechenden Märkten und in einschlägigen Läden muss man schon ein bisschen herumwühlen, bis man eine kleine Ausbeute an windschiefen Möhren, zu klein geratenen Knollen und leicht wurmstichigen Äpfeln wie aus Omas Garten zusammen hat. Die Marktfrau, bei der ich den größten Teil meiner Ausbeute fand, hat übrigens nicht mit der Wimper gezuckt ob meiner Auswahl – es scheint noch mehr Menschen zu geben, denen es in ihren Töpfen und Pfannen nicht krumm und klein genug zugehen kann ;-).

Apples

Mehr Bilder findet ihr oben in der Galerie. Die schöne Berliner Initiative CulinARy MiSfiTS macht übrigens sehr leckere Sachen aus krummen Dingern! Die habe ich kürzlich mal im Netz entdeckt und will Euch deren Seite nicht vorenthalten. Und nun gibt’s von mir auch ein paar Snack-Vorschläge – und bestimmt habt ihr selbst auch viele tolle Ideen, was man mit verdrehten Mohrrüben und Mini-Knollen alles anstellen kann.
 
Das Rezept

Zutaten:

10 winzige rote Bete (Pralinen-Größe), geschält
4 Mini-Rüben (ich habe ganz kleine Navets bekommen, was für eine Freude), geschält und mit abgeschnittenem Deckel
6 ganze Mini-Fenchel (ungefähr1 cm dick und so lang wie ein Kinder-Handteller), geputzt, dazu ein bisschen Fenchel-Grün
4 runde Mini-Pepperoni, Deckel abgeschnitten und entkernt

2 EL geriebener Hartkäse
2 kleine Frühlingszwiebeln, fein gehackt
1 EL Semmelbrösel
1 Prise Curry
Mark einer halben Vanille-Schote
1 ordentliche Prise Kardamom
1 TL Rohzucker
½ TL Zimt
½ TL frischer geriebener Ingwer
2 EL Sonnenblumenöl
1 EL Olivenöl
Salz & Pfeffer

Veggie Minis
 
Zubereitung:

Die Rübchen mit einem kleinen Löffel aushöhlen und dabei einen Rand stehen lassen. Das herausgekratzte Fruchtfleisch fein würfeln, mit der Frühlingszwiebel, den Semmelbröseln, dem Käse und 1 EL Sonnenblumenöl mischen. Salzen und pfeffern. Masse teilen, eine Hälfte mit Ingwer und Zimt und die andere Hälfte mit Curry würzen. Mit der Curry-Mischung die Rübchen füllen und mit der anderen Hälfte die Pepperoni.

Das übrige Sonnenblumenöl mit Vanille, Kardamom, Zucker und einer Prise Salz mischen. Die roten Beten damit marinieren. Die Fenchel-Minis mit dem Olivenöl bestreichen, salzen und pfeffern.

Alles in den vorgeheizten Ofen schieben (200°C) und ca. 30 Minuten backen. Die genaue Zeit hängt von der Größe der Gemüse ab und kann daher etwas kürzer oder länger sein – also am besten immer mal schauen, auch was – ebenfalls je nach Größenunterschieden untereinander – die möglicherweise verschieden langen Garzeiten betrifft. Im Zweifelsfall ist der Fenchel zuerst gar und die Rübchen zuletzt.

Alles mit Fenchelgrün garnieren und mit Brot und Wein oder Pastis servieren.

Veggie Minis

Beetroots
 
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8 thoughts on “Food Paintings: Irregular Veggie Beauties – Food Paintings: Gemüse-Schönheiten jenseits der Norm

  1. Ich kenne die “Krüppel” und komme zumindest zur Erntezeit leicht an sie heran – dank Mutters Garten. Sie schmecken deutlich intensiver als das Zeug, was ich auf dem Markt verkauft bekomme…
    Ja, dass wir uns einen solchen Luxus leisten (und nicht nur auf dem Gebiet), ist wirklich beschämend. Aber daran wird sich wohl so schnell nichts ändern.
    Deine Fotos sind – wie immer ;-) – wundervoll!
    Liebe Grüße,
    Eva

    • Lieben Dank, Eva! Schiefes Gemüse aus dem Garten ist natürlich nicht zu übertreffen, lucky you :-). An Konsumgewohnheiten ändert sich wahrscheinlich wirklich nicht so schnell etwas, aber die berühmten vielen kleinen Schritte… Lieben Gruß zurück!

  2. Mit der Liebe zu den kleinen Rüben hast Du dich grad sehr schön in meinen Feierabend geschmeichelt. Die besten Möhren meines Lebens habe ich mal auf den Kapverdischen Inseln gegessen. Und sie waren eher weniger norm-hübsch. Klein, stummelig und verwachsen – aber ihr Geschmack bleibt unvergessen.

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